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Fussreflexzonen-Therapie

Grafik der Fussreflexzonen

Fussreflexzonen

Das Wissen um die Behandlung von Krankheiten über Reflexzonen ist vielen Völkern verschiedener Kulturen seit Jahrtausenden bekannt. Der Fuss eignet sich dazu besonders, da er von seiner Form her einen sitzenden Menschen spiegelt, was die Umsetzung und das Verständnis erleichtert.

In den USA wurde die Fussreflexzonen-Massage zu Beginn des letzten Jahrhunderts von Dr. W. Fitzgerald zeitgemäss erfasst und umgesetzt. In Europa erkannte insbesondere Hanne Marquardt das grosse therapeutische Potenzial dieser Therapie und machte sich für deren Verbreitung und Qualitätsoptimierung stark. Heute ist die Fussreflexzonen-Therapie (FRZT) eine geschätzte Methode im komplementären Bereich, dazu vielerorts integrierter Bestandteil der Schulmedizin.

Funktionsweise

Alle Organe und Systeme des Körpers haben ihre Bezugspunkte an den Füssen; der rechte Fuss ist für die rechte Körperhälfte zuständig, der linke für die linke Seite. Störungen wie übermässige Hornhaut, Hühneraugen, Schrunden, aber auch Fehlstellungen, Temperaturunterschiede, Stauungen, muskuläre Verspannungen können Hinweise auf entsprechende Schwachpunkte am Körper sein. Wegweiser sind auch punktuelle oder regionale Schmerzen, oft lassen diese nach einer oder mehreren Sitzungen nach.

Gearbeitet wird mit gezielten, nach Bedarf aktivierenden oder beruhigenden Griffen im Fussgewebe.

Langjährige Erfahrungen zeigen, dass sich durch eine gezielte Behandlung der belasteten Zonen der Gesundheitszustand des Menschen deutlich verbessert und Symptome und Beschwerden verschwinden können. In den letzten Jahrzehnten wurden diese Beobachtungen durch etliche experimentelle Studien bestätigt.

Reaktionen

Vorwiegend durch die Aktivierung der Reinigungsorgane können während oder zwischen den Sitzungen verschiedene Reaktionen auftreten:

  • verstärktes Schwitzen
  • verstärkte und/oder trübe Urinausscheidung
  • Veränderungen des Stuhls bezüglich Konsistenz, Häufigkeit, Geruch; Blähungen
  • Reizungen im HNO-Bereich
  • kurzfristige Aktivierung früherer Erkrankungen
  • Auswirkungen auf Schlaf/Träume

Es kann sich auch einfach ein Wohlbefinden auf psychischer und/oder physischer Ebene einfinden.

Indikationen

  • Schmerzen und funktionelle Erkrankungen der Wirbelsäule, der Gelenke und der Muskulatur
  • Operationsvorbereitung und -nachsorge
  • Kopfschmerzen
  • Veränderungen des Blutdrucks
  • Störungen im Verdauungstrakt
  • Störungen/Krankheiten des Harnwegtraktes
  • Erkrankungen der Atemwege
  • Unterleibsbeschwerden, z. B. Schmerzen vor und während der Menstruation
  • Wechseljahrbeschwerden

Kontraindikationen

  • akute/chronische Entzündungen der Venen oder des Lymphsystems
  • hoch fieberhafte Erkrankungen
  • Zu Beginn einer Schwangerschaft oder bei Herz-Kreislauf-Problemen muss mit entsprechender Vorsicht gearbeitet werden.

Ein entsprechendes Anamnese-Gespräch ist unabdingbar.